Sanierung des Trinkwasserbehälters Appital

Schweiz

Im Seewasserwerk Appital in der Schweiz musste ein Trinkwasserbehälter saniert werden. Der Auftraggeber hatte dabei hohe Erwartungen sowohl an die nachhaltige Qualität der Instandsetzung als auch an das künftige optische Erscheinungsbild des Bauwerks. Ein Fall für den neuen Typ 1-Trinkwassermörtel MC-RIM PW 111 der MC.

  • Name

    Sanierung des Trinkwasserbehälters Appital

  • Land

    Schweiz, 2023

  • Fields of Expertise

    Trinkwasser

  • Kategorie

Das Seewasserwerk Appital in der Schweiz liegt in Au-Wädenswil am Zürichsee, rund 20 Kilometer südlich der Metropole Zürich. Es wurde 1977 in Betrieb genommen und hat seither rund 60 Mio. Kubikmeter Trinkwasser produziert. Ein zum Werk gehörender Trinkwasserbehälter musste nun einer Sanierung unterzogen werden.

Probleme durch weiches Wasser

Die mit der Planung betraute Frei + Krauer AG, ein Ingenieurbüro aus Rapperswil, beauftragte die vor Ort in Wädenswil ansässige De Lucia Bautenschutz und Renovationen AG mit der Durchführung der Instandsetzung. Dabei galt es, einem besonderen Umstand Rechnung zu tragen. Einer der Gründe für die Maßnahme liegt in dem besonders weichen Wasser der Region, das den Beton und dessen Bewehrung angreift. Daher sollte sichergestellt werden, dass die mineralischen Auskleidungen auch bei derlei Bedingungen beständig und dauerhaft sind.

Neuer Typ 1-Mörtel der MC überzeugt auf ganzer Linie

Aufgrund der Herausforderung durch das weiche Wasser auf der einen Seite und der ausgesprochen guten, langjährigen Erfahrung des Planers sowie des Verarbeiters mit der MC-RIM PW-Familie auf der anderen Seite, griffen sie auf Empfehlung der MC auf den Mitte 2022 eingeführten Typ 1-Trinkwassermörtel MC-RIM PW 111 zurück, der für den Oberflächenschutz von Wand- und Deckenflächen in Trinkwasserbehältern entwickelt wurde. Aus hygienischer Sicht setzt die Typ 1-Klassifizierung der mineralischen Beschichtungen die höchsten Anforderungen, denn sie schließt jegliche Zusatzmittel und kunststoffhaltige Zusatzstoffe aus, worauf sowohl der Planer als auch der Trinkwasserbetreiber besonders viel Wert legen. Dieser rein-mineralische Mörtel ist außerdem wasserundurchlässig, chloriddicht und überzeugt durch eine sehr geringe Porosität. Damit bietet MC-RIM PW 111 einen hohen Widerstand gegen Hydrolyse. Er zeigt sogar eine bessere Performance als vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) gefordert.

Sanierungsarbeiten an einem Trinkwasserbehälter im Seewasserwerk Appital in der Schweiz
Sanierungsarbeiten an einem Trinkwasserbehälter im Seewasserwerk Appital in der Schweiz
© MC-Bauchemie 2024


MC-RIM bietet Sicherheit im System

MC-RIM PW 111 wurde für den Wand- und Deckenbereich eingesetzt, während bei den Bodenflächen sowie als Haftbrücke die bewährte mineralische Hochleistungsbeschichtung MC-RIM PW 301 Verwendung fand. Beide basieren auf der von MC entwickelten DySC®-Technologie (Dynamic SynCrystallisation), durch die die Dichtigkeit und Beständigkeit der Beschichtung während der Nutzung zunimmt und so ein optimaler Langzeitschutz aufgebaut wird. Die Sanierung am Seewasserwerk Appital wurde ganz nach Plan zwischen dem 7. November und dem 15. Dezember 2022 ausgeführt und konnte dabei nicht nur die hohen Erwartungen der Planer erfüllen – auch der Verarbeiter, der fristgerecht die Übergabe des sanierten Trinkwasserbehälters vornehmen konnte, war mit den Eigenschaften des neuen hand- und nassspritzverarbeitbaren MC-RIM PW 111 hoch zufrieden.

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